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Kolja Lessing - Lyrischer Miniaturist

 

Kolja Lessing - Lyrical miniaturist

 

Kolja LessingKolja Lessing, einer der viel-seitigsten Musiker unserer Zeit, hat als Geiger und Pianist durch seine Verbindung von interpretatorischer und wissenschaftlicher Arbeit dem Musikleben prägende Impulse verliehen.
Durch seinen Einsatz wurden z.B. Georg Philipp Telemanns Violinfantasien und Johann Paul Westhoffs Violinsuiten ebenso für den Konzertsaal wiederentdeckt wie auch viele bedeutende Klavierwerke von Komponisten des 20. Jahrhunderts. International ausgezeichnete CD-Produktionen, die u.a. bei DECCA, CAPRICCIO und EDITION ABSEITS erschienen, dokumentieren diese stilistisch differenzierte Auseinandersetzung mit Repertoire des Barocks bis hin zur Moderne, das Standardwerke wie Raritäten gleichermaßen umfasst.
Kolja Lessings weltweite Konzert- und Aufnahmetätigkeit als Geiger und Pianist beinhaltet sowohl die Zusammenarbeit mit führenden Orchestern unter Dirigenten wie Yakov Kreizberg, Nello Santi und Lothar Zagrosek als auch verschiedenste kammermusikalische Projekte. In Anerkennung seines Engagements für verfemte Komponisten wurde ihm 1999 der Johann-Wenzel-Stamitz-Sonderpreis verliehen.
Als Komponist widmet sich Kolja Lessing bevorzugt kammermusikalischen Formen lyrischer Prägung. Zu den Interpreten seiner Werke, die von Rundfunkanstalten in Deutschland und der Schweiz auch produziert wurden, zählen Wolfgang Meyer und Hansheinz Schneeberger.
Zahlreiche Uraufführungen von Violinwerken, die Komponisten wie Haim Alexander, Abel Ehrlich, Jacqueline Fontyn, Berthold Goldschmidt und Hans Vogt eigens für Kolja Lessing schrieben, spiegeln sein internationales Renommee ebenso wie regelmäßige Einladungen zu Meisterkursen in Europa und Nordamerika.
Bereits 1989 wurde er als Professor für Violine und Kammermusik an die Würzburger Musikhochschule berufen; seit dem Jahre 2000 wirkt er in gleicher Funktion an der Musikhochschule Stuttgart. Seine eigene grundlegende musikalische Ausbildung erhielt Kolja Lessing bei seiner Mutter und später bei Hansheinz Schneeberger in Basel, wo er sich auch kompositorischen Studien widmete. Prägende künstlerische Anregungen gewann er darüber hinaus aus der Zusammenarbeit mit Berthold Goldschmidt, Ignace Strasfogel und Zoltán Székely.

 

Kolja Lessing, one of the most versatile musicians of our time, has given decisive impetus to the music world by combining interpretational and research work with his skills as both violinist and pianist. Thanks to his efforts, for instance, Georg Philipp Telemann's Violin Fantasias and Johann Paul Westhoff's Violin Suites have been rediscovered for the concert stage along with many significant piano works by twentieth-century composers. Internationally acclaimed CD recordings provide evidence of a varied approach to repertoire ranging from the Baroque era to the present day, encompassing both standard works and rarities.
Kolja Lessing's worldwide concert and recording activities as a violinist and pianist include collaboration with leading orchestras and conductors like Yakov Kreizberg, Nello Santi and Lothar Zagrosek as well as widely diverging chamber-music projects. In recognition of his efforts on behalf of ostracized composers he was awarded the Johann Wenzel Stamitz Special Prize in 1999.
As a composer Kolja Lessing prefers chamber music forms of lyrical character. Among the performers of his works which have been recorded for German and Swiss radio stations are Wolfgang Meyer and Hansheinz Schneeberger.
Numerous premieres of violin works which composers like Haim Alexander, Abel Ehrlich, Jacqueline Fontyn, Berthold Goldschmidt and Hans Vogt have written specially for Kolja Lessing reflect his international reputation along with the fact that he is regularly invited to give master classes in Europe and North America.
As long ago as 1989 he was appointed a professor for violin and chamber music at the Würzburg Musikhochschule; and since 2000 he has held the same post at the Musikhochschule Stuttgart. Kolja Lessing received his seminal music training from his mother and later from Hansheinz Schneeberger in Basel, where he also studied composition. He also took artistic inspiration from his collaboration with Berthold Goldschmidt, Ignace Strasfogel and Zoltán Székely.

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Literatur / Further reading
Pâris, Alain: Klassische Musik im 20. Jahrhundert. München: dtv 1997, S. 461.
Schlüren, Christoph: Goldfogels Neulandflüge. In: Klassik heute 2001, H. 3, S. 98-101.

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